Inhaltsbereich

Verlust / Diebstahl von Fahrzeugpapieren

Allgemeine Informationen

Bei Verlust der Zulassungsbescheinigung werden von der Kfz-Zulassungsstelle Ersatzdokumente ausgestellt. Bei Verdacht auf Diebstahl müssen Sie unbedingt die Polizei einschalten!

Verlust / Diebstahl der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)

Welche Unterlagen sind mitzubringen?

  • Fahrzeugbrief (nur bei alten Fahrzeugpapieren - vor 2006)
  • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung (HU)
    Der Original-HU-Bericht ist immer vorzulegen. Die bisher ausgeübte Praxis, dass Stempel in den Zulassungsbescheinigungen Teil 1 bzw. Kopien von HU-Berichten akzeptiert werden, wird nicht mehr angewendet.
  • Verlusterklärung, vom Halter unterschrieben / Diebstahlanzeige bei der Polizei
  • Nachweis der Halterdaten
    • bei natürlichen Personen (Privatpersonen):
      Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung (nicht älter als sechs Monate); der Führerschein ist kein Ausweisdokument und wird nicht akzeptiert.
    • bei juristischen Personen (z. B. Firmen):
      • aktueller Auszug aus dem Gewerberegister / Gewerbeanmeldung, aus der die Geschäftsführerin bzw. der Geschäftsführer / die Prokuristin bzw. der Prokurist hervorgeht (nicht älter als 3 Jahre)
      • Vollmacht, die von der Geschäftsführerin bzw. dem Geschäftsführer / der Prokuristin bzw. dem Prokuristen zu unterzeichnen ist
      • Personalausweis der Geschäftsführerin bzw. des Geschäftsführers / der Prokuristin bzw. des Prokuristen in Kopie
  • ggf. Vollmacht, falls der Fahrzeughalter nicht persönlich erscheint (Ausweis der bevollmächtigten Person ist zusätzlich vorzulegen) (PDF-Formular)

Welche Gebühren fallen an?
Die Grundgebühr beträgt 11,40 EUR. Hinzu kommen ggf. weitere Gebühren für u. a. die Ausstellung eines Beiblatts. Die Gebühren richten sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr.


Verlust / Diebstahl der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
Bei Verlust oder Diebstahl der Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) ist die persönliche Vorsprache des Fahrzeughalters notwendig, um die eidesstattliche Versicherung abzugeben. Die Ausstellung und Aushändigung erfolgt nach einer Aufbietungsfrist von ca. drei Wochen.

Welche Unterlagen sind mitzubringen?

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Eidesstattliche Erklärung über den Verlust; die Abgabe muss durch den fahrzeughalter persönlich erfolgen - in der Zulassungsstelle oder bei einem Rechtsanwalt/Notar
  • Prüfbericht der letzten Hauptuntersuchung (HU)
    Der Original-HU-Bericht ist immer vorzulegen. Die bisher ausgeübte Praxis, dass Stempel in den Zulassungsbescheinigungen Teil 1 bzw. Kopien von HU-Berichten akzeptiert werden, wird nicht mehr angewendet.
  • Nachweis der Halterdaten
    • bei natürlichen Personen (Privatpersonen):
      Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung (nicht älter als sechs Monate); der Führerschein ist kein Ausweisdokument und wird nicht akzeptiert.
    • bei juristischen Personen (z. B. Firmen):
      • aktueller Auszug aus dem Gewerberegister / Gewerbeanmeldung, aus der die Geschäftsführerin bzw. der Geschäftsführer / die Prokuristin bzw. der Prokurist hervorgeht (nicht älter als 3 Jahre)
      • Vollmacht, die von der Geschäftsführerin bzw. dem Geschäftsführer / der Prokuristin bzw. dem Prokuristen zu unterzeichnen ist
      • Personalausweis der Geschäftsführerin bzw. des Geschäftsführers / der Prokuristin bzw. des Prokuristen in Kopie

Welche Gebühren fallen an?
Die Grundgebühr beträgt 29,30 EUR. Hinzu kommen ggf. weitere Gebühren für u. a. die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung in der Zulassungsstelle (30,70 EUR). Die Gebühren richten sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr.


Ansprechpartner/in
Info-Schalter Information Kfz-Zulassung
Telefon: 04231 15-245
Telefax: 04231 15-608
E-Mail:
zurück