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Kommunales Handlungskonzept für Migration und Teilhabe
Für gelingende Integration von Zugewanderten im Landkreis Verden 2024
Globale Unsicherheiten und weltweite Fluchtbewegungen, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine oder der spürbare Fachkräftemangel in vielen gesellschaftlichen Bereichen zeigen uns, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Themen der Migration, Integration und Teilhabe ist.
Das vorliegende erste „Kommunale Handlungskonzept für Migration und Teilhabe“ des Landkreises Verden (Stand 2024) wurde von der Anfang April 2023 eingerichteten Koordinierungsstelle Migration, Teilhabe, Integration und Sprache (KMuTIS) im Fachdienst Arbeitsvermittlung und Wirtschaftsförderung erstellt.
Die Koordinierungsstellen sind landesweit damit betraut, sich für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und einer chancengerechten Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund einzusetzen. Das Konzept stellt zunächst eine Bestandsaufnahme der kreisweiten Integrationsarbeit und -angebote dar und zeigt noch unversorgte Bedarfe auf. Dazu werden Handlungsimpulse und Lösungsideen in den unterschiedlichen Themenbereichen skizziert.
Das Handlungskonzept für Migration und Teilhabe soll einen kreisweiten Orientierungsrahmen für ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Integrationsmanagement durch die vielen unterschiedlichen Akteure im Landkreis bieten. Integration wird dabei als langfristige Querschnittsaufgabe verstanden. Es braucht enge Kooperationen unterschiedlicher Akteure, Arbeitsbereiche und Fachdienste.
Die im Konzept beschriebenen Arbeits- und Handlungsfelder sind:
- Sprache und Verständigung
- Bildung, Ausbildung und Arbeit
- Partizipation und bürgerschaftliches Engagement
- Interkulturelle Öffnung der Verwaltung
- Wohnen, Leben und Gesundheit
- Gleichstellung der Geschlechter
In vielen Bereichen bestehen zum Teil schon seit Jahren erprobte Ansätze und Kooperationen, die auf lokaler Ebene Integration und damit auch gesellschaftliche Teilhabe und soziales Miteinander fördern und vorleben. Das kommunale Handlungskonzept möchte bestehende Lücken und Ansatzpunkte aufzeigen und Impulse liefern, wie es weitergehen kann. Dadurch sollen die verschiedenen haupt- und ehrenamtlichen Akteure der kreisweiten Integrationsarbeit bei ihrer Arbeit und Ausrichtung unterstützt werden.
Das Konzept schreibt eine jährliche Evaluation sowie Vorausplanung von Maßnahmen und Projekten vor, um die Umsetzung nachhaltig sicherzustellen. Die KMuTIS wird bei alledem als Schnittstelle und Impulsgeberin fungieren sowie eigene Projekte durchführen.


