Im Oktober starten die Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2026/27. Dann sind rund 1.500 gemeldete Kinder im schulpflichtigen Alter zu einem Besuch des Schul- und Jugendärztlichen Dienstes im Gesundheitsamt des Landkreises Verden eingeladen.
„Wir müssen weit im Voraus planen, um diese große Zahl an Untersuchungen personell und organisatorisch zu stemmen“, berichtet die verantwortliche Jugendärztin Susanne Gröper. „Das geht nur im Team“, so Gröper weiter. Zwei Ärztinnen und fünf Koordinatorinnen sind von Oktober bis kommenden Juni mit den Untersuchungen beschäftigt.
Gröper leitet den Schul- und Jugendärztlichen Dienst seit Anfang August. Sie trat die Nachfolge von Dr. Birgit Fredershausen an, die Ende Juli in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Das Team des Schul- und Jugendärztlichen Dienstes (von links): Kerstin Krause, Martina Scheele-Intemann, Jugendärztin Susanne Gröper, Petra Schaber, Claudia Güers, Andrea Hollmann und Nicole Rinn. (Foto: Landkreis Verden)
Die Einladungen zu den Einschulungsuntersuchungen erfolgen schulgebunden, das heißt, die Kinder werden sortiert nach den Schulen eingeladen, in die sie eingeschult werden. Kinder, die unter die bekannte Flexiregelung fallen, erhalten schulunabhängig für Februar und März 2026 eine Einladung.
„Viele Eltern, aber auch die Schulen wissen gar nicht so genau, wie so eine Einschulungsuntersuchung abläuft“, weiß Gröper aus Erfahrung. Jeder Termin, so Gröper, sei in zwei Einheiten von jeweils rund 30 Minuten aufgeteilt. Im ersten Teil werde das Kind in Anwesenheit der Eltern willkommen geheißen, anschließend gemessen und gewogen, dann werde ein Hör-und Sehtest durchgeführt. Im Gespräch werden zudem Hobbys und sportliche Aktivitäten wie beispielsweise Radfahren und Schwimmen erfragt. Außerdem werden das Vorsorgeheft des Kindes und der Impfpass gecheckt.
„Für das angehende Schulkind folgt danach eine kleine Verschnaufpause, die es mit den Eltern entspannt im Wartebereich verbringen kann“, erläutert Gröper. Hier stehen neben zahlreichen Spielmöglichkeiten auch Angebote zum Zeichnen und Lesen zur Verfügung. Auch ein kleiner mitgebrachter Snack kann hier verzehrt werden.
Im zweiten Teil sollen die Kinder anhand von Aufgaben zeigen, was „in ihnen steckt“. Dabei geht es um den Umgang mit Farben, Formen und Zahlen sowie um kognitive und sprachliche Kompetenzen. „Die gestellten Aufgaben folgen dem vorgegebenen sozialpädiatrischen Programm für standardisierte Schuleingangsuntersuchungen im Land Niedersachsen“, erklärt Gröper. Dieses Programm werde regelmäßig aktualisiert. Auch etwas sportliche Aktivität sei dabei.
Den Abschluss bildet ein Elterngespräch. Der Bericht über das Ergebnis der Schuleingangsuntersuchung wird datenschutzkonform an die jeweilige Grundschule weitergeleitet.
Weitere Informationen:
Die Schuleingangsuntersuchungen finden im 1. Obergeschoss des Gesundheitsamtes des Landkreises Verden, Lindhooper Straße 65 in Verden statt. Das Gesundheitsamt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Im Bereich des Parkplatzes direkt am Gesundheitsamt stehen vier Eltern-Kind-Parkplätze zur Verfügung.
Pressemitteilung Landkreis Verden 12.09.2025


