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Was ist ein Baudenkmal?
Baudenkmale wie auch Bodendenkmale sind Zeugnisse einer vergangenen Zeit, deren Erhaltung aufgrund ihrer geschichtlichen, wissenschaftlichen, künstlerischen, städtebaulichen oder kulturlandschaftsprägenden Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt. Sie geben Auskunft über Zeit und Umstände ihrer Entstehung und die seither durchlaufenen Perioden, die sich sichtbar in ihrem Erscheinungsbild niedergeschlagen haben.
Zu den Baudenkmalen zählen:
- bauliche Anlagen wie z B. Kirchen, Schlösser, Rathäuser, Häuser und Katen im städtischen und ländlichen Raum, Wind- und Wassermühlen oder Brücken
- Teile baulicher Anlagen wie z. B. Türen und Fenster, Dächer, Fachwerk, Giebel, Fassaden, Treppen, bemalte Decken, Vertäfelungen, Mobiliar oder Öfen
- Gruppen baulicher Anlagen wie z. B. Siedlungen, Straßenzüge, Giebelfronten oder Dorfkerne
- Grünanlagen wie z. B. historische Gärten und Parks
- bewegliche Baudenkmale wie z. B. Skulpturen und Gemälde
Baudenkmale sind zu schützen, zu pflegen, instand zu setzen und zu erforschen. Denkmalschutz bedeutet keine museale Diktatur und Festschreibung des Istzustandes für alle Zeiten. Vielmehr ist für Baudenkmale eine Nutzung anzustreben, die ihre Erhaltung auf Dauer sichert.

